Bewohnendensicherheit im Zentrum - die Kraft des "Room of Horrors"

Ein "Room of Horrors" ist ein Trainingsraum zur Sensibilisierung für die Sicherheit der Bewohnenden. Dabei werden in einem präparierten Raum (z.B. Bewohnendenzimmer oder Speisesaal) Fehler und Risiken versteckt. Die Mitarbeitenden (alle Funktionsstufen) werden eingeladen, diese aufzudecken. Dadurch wird auf spielerische Art und Weise die Aufmerksamkeit, das gemeinsame Problemlösen und die alltagsbezogene Beobachtungsfähigkeit gefördert, sowie das kritische Denken und das Situationsbewusstsein hinsichtlich Gefährdung der Bewohnenden trainiert.

Weiterlesen »

Sturzprävention in der Langzeitpflege - ein Minikonzept

Stürze stellen ein häufiges und ernsthaftes Problem für ältere Menschen in Pflegeinstitutionen dar. Sie können zu erheblichen Verletzungen, Einschränkungen der Mobilität und sogar zum Tod führen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, nachhaltige Massnahmen zur Sturzprävention zu implementieren. Die standardmässige Implementierung der Sturzprävention in Pflegeinstitutionen erfordert eine multidisziplinäre Herangehensweise und eine kontinuierliche Evaluation der eingeleiteten Massnahmen. 

Weiterlesen »

"One Minute Wonder" und warum sie in der Langzeitpflege eingesetzt werden sollten

Bei einem „One Minute Wonder“ wird ein (Fach)Thema auf einer Seite (Poster) so zusammengefasst und dargestellt, dass die Essenz des Themas innerhalb einer Minute gelesen und von allen Mitarbeitenden verstanden werden kann. Für diese Art der Weiterbildung werden wiederkehrende Wartezeiten genutzt, indem das Poster an einem Ort aufgehängt wird, an welchem sich die Mitarbeitenden kurz auf Arbeitszeit aufhalten (z.B. vor dem Lift oder dem Drucker). Um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden, ist ein regelmässiges Abhängen oder Auswechseln des Posters sinnvoll.

Weiterlesen »

Pflegegeleitete Fallbesprechungen und die Herausforderung der knappen Zeitressourcen in der Langzeitpflege

Die Fallbesprechung ist eine Form klinischer Entscheidungsfindung, welche das kritische Denken der Pflegenden fördert. Sie ist aus dem Bereich des Qualitätsmanagements bekannt: Ausgewählte Fälle werden im Team besprochen mit dem Ziel eine gemeinsame Lösungsstrategie zu entwickeln. Die pflegegeleitete Fallbesprechung wird von der Pflege (meistens eines/r Pflegeexperten/in) organisiert und durchgeführt. Bei einer interdisziplinären Fallbesprechung nehmen auch andere Berufsgruppen teil, z.B. ärztlicher Dienst, Physiotherapeut/in etc.

Weiterlesen »

Pflegeexperten/innen APN und deren Mehrwert für die Langzeitpflegeinstitutionen

Pflegeexperten/innen APN erfüllen bestimmte Kriterien. Dazu gehört die Weiterbildung auf Masterstufe (Master of Science), eine klinische Spezialisierung sowie der Fokus auf die Bewohnenden und deren Angehörigen. Hinzu kommt, dass in ihrer täglichen Arbeit folgende 6 Kernkompetenzen integriert sein müssen: Coaching & Führung, Beratung & Konsultation, Evidence based practice, Leadership, Zusammenarbeit und ethische Entscheidungsfindung.

Weiterlesen »

Wie alles begann und der Fokus auf Weiterbildungen "by the way"

Schon vor einigen Monaten liebäugelte ich mit dem Gedanken, mich im Bereich der Pflegeexpertise selbständig zu machen. Das erste Mal wurde ich mit dieser Thematik im CAS Shared Leadership-Shared Governance (Kalaidos FH) konfrontiert. Ich hatte das grosse Glück während dieser Weiterbildung von Dozentinnen begleitet zu werden, welche an mich glaubten und mich unterstützten. Eine Dozentin setzte mir bei einem Gespräch zum ersten Mal diesen Floh ins Ohr. Damals war ich jedoch noch der Meinung, dass eine Selbständigkeit nichts für mich sei.

Weiterlesen »